Glossar zum Thema Arthrose

Die wichtigsten Basis-Informationen rund um das Thema Arthrose konnten wir Ihnen im Rahmen dieser Webseite vermitteln. Immer wieder tauchen allerdings, insbesondere beim Gespräch mit Ärzten, Fachbegriffe auf, mit denen Laien nichts anfangen können. Die wichtigsten davon haben wir in der folgenden Liste zusammengefasst.

Akupunktur

Behandlung von Nervenpunkten mittels Einstechen kleiner, dünner Nadeln in die obere Hautschicht. Auch eine Arthrose kann hiermit behandelt werden. Die Therapie verspricht weniger Schmerzen und eine bessere Beweglichkeit der Gelenke.

Arthritis

Der Begriff Arthritis bezeichnet eine akute oder chronische Entzündung eines Gelenks, genauer gesagt der Gelenkhaut. Dadurch werden sowohl Knorpelgewebe als auch Knochen angegriffen, eine Arthrose kann die Folge sein. Es gibt spezielle Medikamente und Therapien, die eine Arthritis lindern oder sogar heilen sollen.

Arthrose

Name der Erkrankung, um die sich hier alles dreht. Man bezeichnet damit den fortlaufenden Abbau von Knorpelmasse in einem oder mehreren Gelenken des menschlichen Körpers. Die Folgen sind Schmerzzustände und eine verminderte Beweglichkeit der Gelenke, die bis zur völligen Steifheit reichen kann. Ausgelöst wird eine Arthrose durch erbliche Faktoren, Übergewicht, einseitige Belastungen oder mangelhafte Ernährung.

Arthroskopie

Möglichkeit der Untersuchung eines Gelenks, eventuell mit gleichzeitiger Behandlung. In diesem Fall wird ein extrem dünner Schlauch mit Spiegel- bzw. Kameraspitze in das Gelenk eingeführt. Somit lässt sich ein Gelenkverschleiß direkt erkennen. Zusätzlich können Behandlungen durchgeführt werden, z. B. die Entnahme von Gewebeproben.

Computertomographie (CT)

Spezielles Röntgenverfahren, bei dem eine Vielzahl von einzelnen Bildern aufgenommen wird. Anschließend sorgt spezielle Computertechnik dafür, dass die einzelnen Bilder zu einem Ganzen zusammengefügt werden. So lassen sich wesentlich detailliertere Bilder anfertigen, als mit einem herkömmlichen Röntgengerät.

Elektrotherapie

Stimulation von Nervenpunkten mittels elektrischem Strom. Der Effekt: Die Übertragung von Schmerzsignalen vom betroffenen Gelenk an das Gehirn soll positiv beeinflusst werden. Viele Anwender berichten von guten Erfolgen beim Einsatz einer Elektrotherapie im Rahmen einer Arthrose-Behandlung.

Glucosamin

Eine körpereigene Substanz, die für den Aufbau von Knorpelgewebe, wie es in den Gelenken vorkommt, verantwortlich ist. Glucosamin sorgt dafür, dass die Funktion des Gelenks verbessert wird und Schmerzen beim Bewegen verringert werden.

Hyaluronsäure

Körpereigene Substanz, die als Hauptbestandteil der Gelenkflüssigkeit dafür sorgt, dass das Gelenk geschmiert wird und sich somit leichter bewegen lässt.

Hydrotherapie

Behandlungsmöglichkeit für Arthrose-Patienten, bei der Wasser als Hilfsmittel dient. Durch den Auftrieb im Wasser wird die Belastung im Gelenk gesenkt, Bewegungen lassen sich dadurch wieder leichter und schmerzfreier ausführen.

Kälteanwendung

Die Behandlung von durch Arthrose betroffenen Gelenken mittels Kälte (z. B. durch Umschläge, Kompressen, Kältebäder etc.) sorgt dafür, dass Entzündungen gehemmt werden und abklingen können. Insbesondere bei Arthrosen, die durch eine Gelenkentzündung bedingt sind, kommt diese Therapie zur Anwendung.

Röntgen

Das übliche Verfahren zur Erstdiagnose einer Arthritis. Hierbei werden einzelnen Röntgenbilder vom Gelenk aufgenommen, anhand derer sich allerdings meist nicht alle Details erkennen lassen.

TENS

Spezielle Form der Elektrotherapie. Es wird Schwachstrom zu fest definierten Nervenpunkten im und am Gelenk geleitet, der den Transport von Schmerzsignalen zum Gehirn positiv beeinflussen soll.

Wärmebehandlung

Wärme in Form vom Bädern, Umschlägen etc. kommt bei einer Arthrose insbesondere zur besseren Durchblutung und zum Entspannen der Muskeln zum Einsatz. Verspannungen lösen sich, Bewegungen werden einfacher und schmerzfreier möglich.


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